Die Altersmannschaft

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Irgendwann kommt die Zeit, in der auch ein freiwilliger Feuerwehrmann in Rente gehen muss. Laut Gesetzgeber ist dies spätestens mit dem Erreichen des 65. Lebensjahrs erforderlich.


Doch viele Kameradinnen und Kameraden fühlen sich noch fit und könnten sowohl physisch als auch psychisch weiterhin ein Ehrenamt bei der Feuerwehr begleiten.

Aus diesem Grund gibt es bei der Feuerwehr die Altersmannschaft, an deren Spitze der Alters-Obmann. Neben den Veranstaltungen zur Kameradschaftspflege wie z.B. Stammtische, Ausflüge, Jahresfeste etc. trägt die Altersmannschaft jedoch noch einen nicht unerheblichen Teil der Feuerwehr bei. Denn in einem sind die älteren Kameraden den jungen um Längen voraus – Erfahrung! So soll die Altersmannschaft mit Wissen und Erfahrung aus einem, in der Regel jahrzehntelangen Feuerwehrlebens der Einsatzabteilung zu Seite stehen. Überdies hinaus wird auch gerne auf die Leistungsfähigkeit der Altersmannschaft zurückgegriffen. Und dies sowohl bei sämtlichen Festivitäten als treue und zuverlässige Unterstützer und Helfer, als auch bei größeren Einsätzen, bei denen sich erfahrungsgemäß die Altersmannschaften um die die Versorgung der im Einsatz befindlichen Einheiten kümmern.

 

Lange Zeit wurde die Altersmannschaft als „Abstellgleis“ für die ausgedienten Kameraden gesehen. Doch in jüngerer Vergangenheit hat man immer mehr das Potential erkannt, welches immer noch von der Altersmannschaft geleistet werden kann. So ruft mittlerweile sogar das Innenministerium dazu auf, die Altersmannschaft zu fördern und weiter in den aktiven Ablauf der Wehr mit einzubinden.


Hierzu wurde eigens das Programm 65PLUS ins Leben gerufen.

 

Bei der Feuerwehr Baden-Baden pflegt man eine Altersabteilung für alle Abteilungen des Stadtkreises. Diese hat aktuelle 174 Mitglieder. Leiter der Altersmannschaft ist der aus der Abteilung Oos stammende Peter Schneider.
Die Verbindung zwischen "Jung & Alt" stellen in der Stadtmitte die aktiven Kammeraden Thomas Knuth und Klaus Rössler.